Wie sieht es aus

das Tor durch das wir alle schreiten
wenn unser Körper müde ist und alt?
Bekommt man das was man sich träumt,
vielleicht sich wünscht?
Getragen von des Menschen Sehnsucht
liebkost das Glück die zarten Seelen.
Ganz ruhig, fast sanft
schenkt es uns Zuversicht,
berührt das Herz.
Die Reise jedoch bis zum Strand,
wo alle Sorgen sich im Sand verlieren,
wo unser Blick im Licht sich fängt
und dort verweilt,
sie bleibt auf ewig uns ein Wunder.

Text: Uschi Hammes
Bild: Peter Steves 

 

Dann stürzten Babels Türme ein

 
Wir brauchen es nicht 

dein Armageddon 

deine verteufelten sieben 

Reiter 

böse Engel 

Plagen. 

Strafender Gott 

warum machst du dich so klein? 

Deine Ebenbilder 

suchen keinen Himmelsdämon 

sind selbst diabolisch gezeugt. 

Zerstören 

morden 

quälen ganz von alleine. 

Dummheit die größte aller Sünden 

Angst ihre Schwester 

das Volk glaubt und folgt 

einem fatalen Code. 

Gott 

wir brauchen keine Hilfe 

nicht deine Visionen von Leid 

von Tod 

Verderbnis. 

Es ist vollbracht 

der Untergang vollzogen 

Die Prophezeiung ist erfüllt. 


Text: Uschi Hammes

Bild: Peter Steves 

Ich habe es gesehen

Man sagt:
Es ist doch nicht schlimm wenn die Kinder weinen,
sie verstehen doch nichts vom Leben.
Man sagt:
Es ist doch nicht schlimm wenn die Alten weinen,
ihr Leben ist doch schon vorbei.
Man sagt:
Es ist doch nicht schlimm wenn die Tiere weinen,
sie haben doch keine Gefühle.
Aber was,
wenn die Steine weinen.
Was sagt ihr dann?

Text: Uschi Hammes.
Bild: Peter Steves. 

Was habe ich getan?


Ein besseres Leben wolltet ihr schaffen

doch wer sollte es leben?

Gefangen in eigener Unzulänglichkeit

betete ich zu neuen Göttern

nachdem der alte 

Teufeln zum Fraße gereicht.

Was trieb mich an?

Zerstörung und Lust

Feigheit Angst vielleicht Begierde?

Wir haben die Pflanzen getötet

die Tiere zu Tode gefoltert

das Wasser verseucht

und die Luft zerschnitten

so dass selbst die Vögel das Fliegen verlernten.

Unaufhörlich Worte von besserer Zukunft.

Das ich nicht lache liegt daran

dass ich noch weinen kann.

Die Geschöpfe der Macht brauchen kein Licht!

Sie können nicht sehen!

Ihre hungrigen Münder schreien immer nach mehr.

Saugen an den Brüsten von Mutter Natur 

solange bis aus ihnen nur noch schwarzes Blut spritzt.

Nie werdet ihr zufrieden sein

denn ihr besitzt nichts womit man es fühlt. 

Meine Seele hat gelitten!

Viel zu lange gewährte ich Euch Einfluss auf mein Tun.

Ich kann nicht mehr!

Tod oder Leben?

Heute habe ich mich entschieden!



Text: Uschi Hammes


Bild: Peter Steves

zum leben geboren

im tode verloren

leblos das gesicht

grau nur das Licht

in den fängen der einsamkeit

umgibt mich die dunkelheit

verworren die gedanken

halten die seele in schranken

doch die seele zu töten

in all meinen nöten

das schaffe ich nicht

denn dort brennt mein lebenslicht

mag die welt noch so düster aussehen

ich kann es auch nicht verstehen

sieh doch diese energie

das ist des lebens magie

und so finde ich

ja es ist wunderlich

zwischen all diesen kriegen

meinen inneren frieden

Aus dem Buch
"Seele was nun?"
von Celine Hoofd

Bild: Peter Steves




Wie stark ich war, doch der Sturm war stärker, hat mich aus meinen Fesseln gerissen... Und jetzt das langsame Sterben... Welch Schönheit liegt im langsamen Vergehen.

Text: Brigitte Ebell-Karl

Bild: Peter Steves